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Luftfeuchtigkeit in großen Räumen erhöhen

Trockene Luft ist kann ein wahrer Feind des Körpers sein. Vor allem im Winter ist die Luft in Wohneinheiten oft trocken und enthält wenig Feuchtigkeit – spröde, rissige Lippen, trockene Haut und gereizte Schleimhäute können die Folge sein.

Im Gleichgewicht ist die Luftfeuchtigkeit, wenn sie bei 20 Grad ca. 50 Prozent beträgt.

Wir zeigen, wie ihr mit ein paar einfachen Tricks die Luftfeuchtigkeit in Räumen erhöht.

 

Mit Pflanzen die Luftfeuchtigkeit erhöhen

 

Wie gut, dass es Pflanzen gibt! Pflanzen sorgen auf natürliche Art und Weise dafür, dass die Luftfeuchtigkeit im Raum ansteigt.

Die Grundregel dabei ist, dass man nur zu solchen Pflanzen greifen sollte, die viel Wasser benötigen. Denn nur dann können diese Wasserdampf an die Raumluft abgeben.

Zyperngras oder Papyrus-Pflanzen sind besonders geeignet. Ebenfalls eignen sich die Grünlilie oder die Zimmerlinde.

 

Mit der Papyrs Pflanze lässt sich die Luftfeuchtigkeit erhöhen

Die Papyrus Pflanze kann die Luftfeuchtigkeit auf natürliche Weise erhöhen

Wenn man die Pflanzen gießt, führt das dazu, dass das zugeführte Wasser schnell verdunsten kann und somit Wassertröpfchen von der Luft aufgenommen werden. Um den Prozess der Luftbefeuchtung zu beschleunigen, können Pflanzenbesitzer ihre Pflanzen alternativ mit ein wenig Wasser bestäuben. Auch hier verdampfen diese und erhöhen die Luftfeuchtigkeit.

Pflanzen sind ohnehin eine gute Idee für die eigenen Wände, weil sie auch den Sauerstoffgehalt erhöhen und insgesamt zu einem angenehmen Raumklima beitragen.

Bei großen Räumen empfiehlt es sich die Anzahl der Pflanzen zu erhöhen (mindestens 3-4 bei 100m²).

 

Richtig lüften für höhere Luftfeuchtigkeit

 

Mit richtigem Lüften kann die Luftfeuchtigkeit im Raum ebenfalls gesteuert werden. Allerdings ist Stoßlüften dabei effizienter, als wenn die Fenster nur auf Kippstellung gestellt werden. Schließlich soll sich die gesamte Raumluft einmal austauschen können.

Die Fenster müssen für ein paar Minuten weit geöffnet werden. Am besten lüftet man dann, wenn draußen die Luftfeuchtigkeit höher ist als drinnen. Wann dies der Fall ist, kann mit einem Hyrometer überprüft werden.

Sofern das Badezimmer Fenster hat, sollten diese kurz nach dem Duschen oder Baden natürlich nicht geöffnet werden, denn die erzeugte Luftfeuchtigkeit kann man nutzen und ganz einfach in den anderen Räumen verteilen, wenn man die Tür zum Badezimmer eine Weile offen lässt.

 

Luftfeuchtigkeit im Sommer erhöhen

 

Im Sommer lässt sich die Erhöhung der Luftfeuchtigkeit mit Deko Elementen verbinden – Wohnungsbesitzer können Schälchen oder kleine Gefäße aufstellen, die mit Wasser gefüllt sind.

Das Wasser sollte jedoch von Zeit zu Zeit gewechselt werden, da sich ansonsten Bakterien bilden können.

Eine weitere Möglichkeit ist das Aufstellen von Zimmerbrunnen, die durch ihr gemütliches Plätschern zusätzlich eine beruhigende Wirkung haben.

Der Zimmerbrunnen erhöht die Luftfeuchtigkeit im Raum

Auch ein beruhigender Zimmerbrunnen kann die Luftfeuchtigkeit erhöhen

Da im Sommer die Heizung in den meisten Wohneinheiten ausbleibt, fällt die Möglichkeit eines feuchten Tuchs über der Heizung weg.

Feuchte Tücher können alternativ an einer Wäscheleine im Raum aufgehängt werden. Das sieht zwar nicht schön aus, ist aber höchst effizient.

 

Luftfeuchtigkeit im Winter erhöhen

 

Im Winter ist das Thema der geringen Luftfeuchtigkeit besonders akut. Glücklicherweise ist der Winter auch die Zeit, in der man häufiger badet. Anschließend muss die erzeugte Luftfeuchtigkeit nur noch ein wenig in der Wohnung verteilt werden.

Wenn Lüften und Baden nicht hilft, kann ein Luftbefeuchter gekauft werden. Die Geräte werden mit Leitungswasser befüllt und sorgen zuverlässig dafür, dass sich die Luftfeuchtigkeit erhöht.Um Verkalkung zu verhindern, sollte auf gar keinen Fall Mineralwasser verwendet werden.

Wer auf die Anschaffung eines solchen Gerätes verzichten möchte, kann es entweder noch mit feuchten Tücher über die Heizung oder speziellen Luftbefeuchter für Heizkörper versuchen.

 

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Fazit

Sobald die Luftfeuchtigkeit nicht in Balance ist, leidet die Gesundheit. Von daher sollten Wohnungsbesitzer sowohl im Sommer als auch im Winter darauf achten, dass sie die Luftfeuchtigkeit in den Räumen durch Lüften, Zimmerpflanzen oder feuchte Tücher regulieren.

Ein Luftbefeuchter schafft ebenfalls Abhilfe.



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